Archiv der Kategorie: DFV Offenbach am Main

Der Offenbacher Stammtisch des Deutscher Freidenker Verbandes findet zukünftig jeden 2. Dienstag im Monat statt.

Keine Regel ohne Ausnahme: Der nächste Stammtisch findet am Dienstag, den 18.09.2018 um 19.30 Uhr statt – Restaurant Tri Am, Bieberer Str. 84, 63071 Offenbach.

Euer Ansprechpartner ist Norbert Müller via E-Mail dfv-offenbach@freidenker.org.

Freidenker Jahresabschluss 2018

am Freitag, 14.12.2018
um 18.00 Uhr (Saalöffnung 17.00 Uhr)
im Serbischen Kulturzentrum
Strahlenberger Str. 127, 2. OG, 63067 Offenbach-Kaiserlei

Anmeldungen bitte bis 1.12.18 an:
Monika Krotter-Hartmann
Schillstr. 7, 63067 Offenbach
mkh(at)freidenker.de

In diesem Jahr wird unsere Jahresabschlussfeier wieder in den Räumen des Serbischen Kulturzentrums stattfinden.
Wie alljährlich wollen wir mit einem kleinen Kulturprogramm die Gäste unterhalten, wobei die Teilnehmer des Abends gern eigene Beiträge einbringen können.
Wir freuen uns auf ein volles Haus und eine gelungene Jahresabschlussfeier.

Wer sich mit einem Beitrag zum Kulturprogramm beteiligen möchte, melde sich bitte bei einem der Vorstandsmitglieder, damit wir ihn in unser Programm aufnehmen können.
Wir bitten darum, die Beiträge entsprechend kurz zu halten, da Andere sich auch noch einbringen möchten.
Es gibt wie immer ein kaltes Buffet zu einem Preis von 10 €

Weltlauf
Hat man viel, so wird man bald
Noch viel mehr dazu bekommen.
Wer nur wenig hat, dem wird
Auch das Wenige genommen.
Wenn du aber gar nichts hast,
Ach, so lasse dich begraben –
Denn ein Recht zum Leben, Lump,
Haben nur die etwas haben.

Wir wünschen für den Jahreswechsel, Gesundheit und Wohlergehen und ein hoffentlich friedliches Jahr 2019

Kritik der Migration – Lesung am 31. Oktober in Mörfelden Walldorf


Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19.30 Uhr
im Bürgertreff im Bürgerhaus Mörfelden,
Westendstraße 60, Mörfelden-Walldorf

Der Autor und Verleger Hannes Hofbauer aus Wien liest aus seinem aktuellen Buch “Kritik der Migration”.
Der Einladungsflyer kann hier heruntergeladen werden.

Wer profitiert und wer verliert?
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen?
Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen?

Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld.
Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen.
Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen.
Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht.
Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.

Kritik der Migration – Lesung am 1. November in Frankfurt

Donnerstag, 1. November 2018, 18.30 Uhr
Bürgerhaus Gutleut,
Rottweiler Straße 32,
60327 Frankfurt am Main

Der Autor und Verleger Hannes Hofbauer aus Wien liest aus seinem aktuellen Buch “Kritik der Migration”.
Der Einladungsflyer kann hier heruntergeladen werden.

Wer profitiert und wer verliert?
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen?
Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen?

Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld.
Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen.
Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen.
Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht.
Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.

Ostermärsche 2018 in Frankfurt und Umgebung

Angesichts der jüngsten Verschärfung der transatlantischen Kriegsvorbereitungen gegen Russland mit der ungerechtfertigten Ausweisung von russischen Diplomaten auch aus Deutschland unter einem mutmaßlich fingierten Vorwand ist es nötiger denn je, öffentlich gegen die Friedensverräter Merkel, Maas und Konsorten die Stimme zu erheben. Die kommenden Ostermärsche bieten dazu die nächste und passendste Gelegenheit.

Der DFV Hessen ruft dazu auf, beim Frankfurter Ostermarsch 2018 am Ostermontag mit unseren beiden großen Transparenten zu marschieren mit der jeweils identischen Aufschrift:

“Frieden mit Russland, statt weiter in den Dritten Weltkrieg!
“Deutschland: Raus aus der NATO!
“NATO: Raus aus Deutschland!”

Wir treffen uns in der Gießener Straße gegenüber dem US-Generalkonsulat, wo sich um 11 Uhr ein Arm des Sternmarsches in Bewegung setzt.

In Hessen finden außerdem Ostermärsche an folgenden Terminen statt:

Ostermarsch in Bruchköbel

Freitag, 30. März 2018, 14.00 Uhr

Kundgebung: um 14 Uhr, Freier Platz, anschl. Marsch durch Bruchköbel zur Dicken Eiche, dort Friedensfest um 15.30 Uhr, Redner*innen: Sevim Dagdelen (MdB Die Linke), Hilke Sauthof-Schäfer (Fachreferentin Gesundheitswesen bei Ver.di Frankfurt), Ingabritt Bossert (Vorsitzende des GEW-Kreisverbandes Hanau), Musik: Musikgruppe der DIDF Hanau,

Ostermarsch in Wiesbaden

Samstag, 31. März 2018, 10.30 Uhr

Auftaktkundgebung: 10.30 Uhr, HBF Wiesbaden, Redner*innen: Marion Küpker (Internationale Koordinatorin gegen Atomwaffen der DFG-VK) zum Thema: Atomwaffen; Hartmut Bohrer und Ingo von Seemen (Stadtverordnete der Rathausfraktion Linke&Piraten Wiesbaden) zum Thema: Militarisierung Wiesbadens, Musik: Sonja Gottlieb, anschl. Demonstration durch die Innenstadt zur Abschlusskundgebung: 12.30 Uhr, Mauritiusplatz, Redner*innen: Thomas Gruber (IMI) zum Thema: Cyber-Kriegführung, Rudi Friedrich (Connection & DFG-VK Offenbach),

Ostermarsch-Fahrradtour
von Marburg nach Stadtallendorf

Samstag, 31. März 2018, 11.00 Uhr

Treffpunkt: 11 Uhr, Elisabeth-Blochmann-Platz; Zwischenhalte in Cölbe Bahnhof, 11.45-12 Uhr und Kirchhain Rathaus/Marktplatz, 12.45-13 Uhr, Gedenkstätte Münchmühle, 13.30 Uhr, Stadtallendorf: 13.45 Uhr, Gemeinsam zu Fuß zur Herrenwaldkaserne, Standort “Stab Division Schnelle Kräfte“ (1,5 km), Alternativ mit dem Zug nach Stadtallendorf Bhf., Abfahrt Marburg Hbf.: 13:20 Uhr/Ankunft Stadtallendorf: 13:37 Uhr, Rückfahrt per Zug nach Marburg, Abfahrt Stadtallendorf’ 15:19 Uhr oder 16:19 Uhr, oder alternativ per Rad

Ostermarsch in Erbach im Odenwald

Samstag, 31. März 2018 – 11:00 Uhr

Auftakt: 11 Uhr, Schlossplatz in Erbach anschl. Demo nach Michelstadt, zur Abschlusskundgebung: 12.30 Uhr, Lindenplatz mit Friedensfest, VA: Ostermarsch Odenwald

Ostermarsch in Limburg/Lahn

Samstag, 31. März 2018, 11.00 Uhr

Auftakt: 11 Uhr, Bahnhof, VA: Bündnis Courage, Friedenswerkstatt Limburg

Ostermarsch in Fulda

Samstag, 31. März 2018 – 11:00 Uhr

Start: 11 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Rednerin: Wiltrud Roesch-Metzler (Pax Christi),

Ostermarschmahnwache in Gießen

Samstag, 31. März 2018 -10:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Gießener Innenstadt, Seltersweg,

Ostermarsch in Kassel

Montag, 2. April 2018 – 10:30Uhr

Auftakt(e): Route 1: 10.30 Uhr, Bebelplatz (Stopp/Gedenken am Mahnmal für die Opfer des Faschismus, 11.30 Uhr); Route 2: 10.30 Uhr, Halitplatz (Ecke Holl.-/ Mombachstr.), mit Stopp bei Krauss-Maffei Wegmann, dann weiter zur Abschlusskundgebung: 12 Uhr, vor dem Rathaus, Redner*innen: Horst Schmitthenner (IG Metall), Violetta Bock (Stadtverordnete, Die Linke), N.N. (Schülerin), Musikgruppe: Palaver Rhababa, [Flyer siehe hier], VA: Kasseler Friedensforum

Ostermarsch in Darmstadt

Montag, 2. April 2018 – 10.30 Uhr

Fahrrad-Demo zur Abschlusskundgebung des Ostermarsches Frankfurt “Frieden schaffen – abrüsten statt aufrüsten – für eine neue Entspannungspolitik”,

Abfahrt: 10.30 Uhr, Luisenplatz, über verschiedene Zwischenhalte zum Römerberg (Hinfahrt über B3: Arheilgen, Wixhausen, Egelsbach, Langen, Dreieich, Neu-Isenburg, Rückfahrt mit S-Bahn oder in Gruppen) [Flyer siehe hier], VA: Darmstädter Friedensforum, Darmstädter Friedensbündnis

Ostermarsch in Offenbach am Main

Montag 2. April 2018 11.00 Uhr

Stadthof, Aliceplatz (Rathaus), anschl. gemeinsamer Weg zum Frankfurter Römer, dort Abschlusskungebung um 13 Uhr,

Ostermarsch in Hanau

Montag, 2. April 2018 10.20 Uhr

10.20 Uhr, Hanau Hauptbahnhof (Gleis 2); 10.31 Uhr, Abfahrt mit S9 ab Hanau Hauptbahnhof nach Offenbach; 11.30 Uhr Abmarsch von Kundgebung Offenbach, Stadthof (Rathaus); 13 Uhr, Abschlusskundgebung Römerberg in Frankfurt, VA: Hanauer Friedensplattform

Ostermarsch in Frankfurt am Main

Montag, 2. April 2018 – 11:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Auftakt(e): 10.30 Uhr, Ffm-Rödelheim, Bahnhof; 12 Uhr, Ffm-Bockenheimer Depot; 11 Uhr, Ffm-Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat); 11.30 Uhr, Ffm-Niederrad, Bruchfeldplatz; Offenbach: 11 Uhr, Auftaktveranstaltung Stadthof (Rathaus); Darmstadt: Fahrraddemo nach Ffm, 10.30 Uhr, Luisenplatz: anschl. Sternmarsch in die Innenstadt, zur Abschlußkundgebung: 13 Uhr, Römerberg, Redner*innen: Philipp Jacks (DGB-Regionalversitzender), Ludo Brabander (Vrede, Belgien), Ramazan Mengi (DIDF-Jugend), Ofelia Garcia (Guantanamo, Kuba), [Flyer siehe hier], VA: Ostermarschkomittee Hessen, Friedens- und Zukunftswerkstatt

Osterspaziergang in Marburg

Montag, 2. April 2018 – 11.00 Uhr

Start/Treffpunkt: 11 Uhr, Deserteurdenkmal, Frankfurter Str., Redner*innen: Jan Schalauske (MdL Die Linke), Lukas Wunsch (DIDF-­?Jugend Marburg), anschl. Gang zur Kundgebung: 12.30 Uhr, “Kriegsdenkmal“, Schülerpark, Redner*innen: Claudia Haydt (Friedensaktivistin und Mitbegründerin der Informationsstelle Militarisierung -IMI-), Pfarrerin Katja Simon (Universitätskirchengemeinde Marburg), PD Dr. Maximiliane Jäger-­?Gogoll (u.a. Mitglied im Beirat Kunstwettbewerb Gedenkinstallation für die Opfer der “Marburger Jäger“ im Schülerpark), Mod.: Ralf Schrader, Abschlussveranstaltung mit Mittagessen: Evang. Jugendhaus Compass, Deutschhausstr.

Jahresabschlussfeier der Freidenker Hessen

In diesem Jahr wird unsere Jahresabschlussfeier wieder in den Räumen des Serbischen Kulturzentrums stattfinden.
Wie alljährlich wollen wir mit einem kleinen Kulturprogramm die Gäste unterhalten, wobei die Teilnehmer des Abends gern eigene Beiträge einbringen können.
Wir freuen uns auf ein volles Haus und eine gelungene Jahresabschlussfeier. Wer sich mit einem Beitrag zum Kulturprogramm beteiligen möchte, melde sich bitte bei einem der Vorstandsmitglieder, damit wir ihn in unser Programm aufnehmen können. Wir bitten darum, die Beiträge entsprechend kurz zu halten, da Andere sich auch noch einbringen möchten.
Es gibt wie immer ein kaltes Buffet zu einem Preis von 10 €
Anmeldungen bitte an:

Norbert Müller, Lichtenplattenweg 21
63071 Offenbach
nor.mueller@onlinehome.de

Die Zerstörung der Vernunft im gegenwärtigen Schulsystem

Referent: Dr. Gerhard Steinl (Frankfurt)
Thema: Die Zerstörung der Vernunft im gegenwärtigen Schulsystem

Am Samstag, den 04.02.2017, von 11:00-15:30 Uhr

Offenbach am Main, Volkshochschule, Berliner Str. 77

Kurs-Nr: G1408, Gebühr: 9,00 EUR und 7,00 EUR ermäßigt

Was ist im gegenwärtigen Schulsystem aus dem Vernunftanspruch des emanzipatorischen Bürgertums im ausgehenden 18. Jahrhundert geworden? Dazu soll die Schulgeschichte seit den preußischen Reformen bis heute genauer beleuchtet werden. Ausgehend von den Überlegungen Kants und dessen didaktischer Übersetzungen seitens der Brüder Snell (in Nassau) und Karl Jachmanns (im Conradinum zu Jenkau bei Danzig) wird die Entsorgung Kants über den Herbartianismus des 19. Jahrhunderts behandelt, ebenso die entsprechenden Schulreformen des deutschen Imperialismus, die Rücknahme der Weimarer Schulkonferenz von 1920 durch das NS-Regime, die Restauration in den 1950er Jahren und die überaus erfolgreichen Versuche der in beinahe allen Parteien wirkendenen Neokons, die in den 1970er Jahren erfolgten Schulreformen zurückzunehmen.

Anhand einiger exemplarischer Unterrichtseinheiten (namentlich der Fächer Ethik und Politische Wissenschaften) soll mit konkreten Beispielen die gegenwärtig stattfindende Zerstörung der Vernunft nachgewiesen werden. Dabei wollen wir uns nicht auf die Bilanzierung von Fehlern beschränken, sondern anhand der originär Marx’schen Ideologiekritik die Ursachen in den gesellschaftlichen Bedingungen reflektieren.

Überlegungen über die Forderungen zu einer fortschrittlichen Schulpolitik sollen die Veranstaltung abschließen.

Anmeldung erbeten:

VHS-Offenbach, Berliner Str. 77, Kurs G 1408

Monika Krotter-Hartmann, Schillstr. 7, 63067 Offenbach mkh@freidenker.de

Erich Schaffner spielt „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus

Am 5. September findet die nächste gemeinsame Kulturveranstaltung der Freidenker gemeinsam mit dem Heinrich-Hein-Club Offenbach statt.

Karl Kraus sagte über sein zwischen 1915 und 1922 entstandenes Dramenstück: „Theatergänger vermöchten ihm nicht standzuhalten“. Tatsächlich hätte auch der enthusiastischste Theatergänger vor 200 Szenen und 500 Schauspielern kapituliert, Erich Schaffners Bühnenversion amüsiert dagegen seine Zuschauer.

Auf 30 Szenen gekürzt, versteht es der Schauspieler das vom Ersten Weltkrieg handelnde Werk von Karl Kraus mit seiner ganzen Ironie und Bitterkeit auf der Bühne darzustellen, was bei der thematisierten Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges eine Herausforderung ist. Nicht zuletzt durch seine musikalischen Einlagen versteht es Erich Schaffner Gesellschaftskritik amüsant zu päsentieren und auch den nicht so standhaften Theatergast von seiner Kunst zu überzeugen.erich

Der faszinierende Schauspieler wechselt Kostüme, singt Soldaten- und Arbeiterlieder, trötet Marschlieder, ändert in seiner Stimmfarbe und Mimik seine Rollen, wenn er einen Wiener, einen Berliner oder auch eine Frauenrolle spricht.

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