Archiv der Kategorie: DFV Bundesverband

Solidaritätsreise nach Belgrad März 2019

Am 24. März 2019 jährt sich der völkerrechtswidrige Angriff der NATO auf die BR Jugoslawien zum zwanzigsten Mal. Von Anbeginn haben wir die NATO-Aggression gegen Jugoslawien als „Türöffnerkrieg“ für kommende „Weltordnungskriege“ bezeichnet, was sich durch die folgenden Kriege in Afghanistan, Irak, Libanon, Libyen, Syrien, Jemen … bewahrheitet hat.

Der Deutsche Freidenker-Verband organisiert gemeinsam mit dem „Internationalen Komitee Slobodan Miloševi?“, dem „Belgrad Forum für eine Welt der Gleichen“ und der „Pokret za Srbija – Bewegung für Serbien“ eine Solidaritätsreise nach Belgrad.

Die Einzelheiten könnt Ihr dem Flyer im Anhang entnehmen.

Informationen und Anmeldung bei: Cathrin Schütz (LV Hessen), c.schuetz(at)freidenker.org

Wir trauern um die Opfer und ehren den Widerstand gegen die Aggression in Serbien und allen anderen angegriffenen Ländern.

Für diejenigen von Euch, die es noch nicht mitbekommen haben: Die Seite des „Internationalen Komitee Slobodan Miloševi?“ ist nach längerer Pause seit Anfang 2018 durch den neuem Webmaster Kaspar Trümpy wieder aktuell www.free-slobo.de .

Organisation kostet auch immer Geld. Ihr könnt uns dabei mit einer Spende auf folgendes Konto unterstützen:

Vereinigung für Internationale Solidarität (VIS) e.V.

Sparkasse KölnBonn

IBAN: DE74 3705 0198 1929 9201 04

BIC (SWIFT): COLSDE33

Hinweis: Die Spenden sind leider nicht steuerlich abzugsfähig!

Deutschland raus der NATO!

NATO raus aus Deutschland!

Auslandseinsätze der Bundeswehr beenden!

Die Welt und der Rest – Klaus Hartmann bei Dr. Seltsam

Folgender Beitrag wurde übernommen von der Neuen Rheinischen Zeitung:

Antimarxistischer “Internationalismus” ist eine ebenso perverse Denke bzw. Begriffsentwendung wie das Kriegführen für den Frieden (auch als “Fucking for Virginity” bezeichnet). Die Altkriegslasten verdankt “die Welt” jüngst dem Duo Obama/Clinton. Der 45. Präsident der USA Donald Trump erhält keine Vorschußlorbeeren – im Gegenteil. Sein Milliardärskollege (Klaus Hartmann: der Philanthrop) George Soros, der eine Armada sozialer Akteure finanziert, so auch das “American Friends Service Committee” AFSC, das zu Anti-Trump-Protesten, einer CHALLENGING TRUMPISM CONFERENCE – JAN. 22″ in Washington aufruft, basiert auf einer 100prozentigen Soros-Finanzierung (http://www.discoverthenetworks.org/viewSubCategory.asp?id=1237). Die in Deutschland aufrufenden Anti-Trump-Akteure berufen sich direkt auf Joseph Gerson, den “Director of AFSC’s Peace and Economic Security Program”. Im Gespräch mit Dr. Seltsam bleibt der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann – wie gewohnt – nicht an der Oberfläche. Spannende Reality-Unterhaltung, (ausschnittweise) konzentriert auf die interatlantischen Beziehungen. Gewürzt mit einer Portion Satire!

“Alle gegen Trump” – Klaus Hartmann im Interview

Übernommen von

https:/deutsch.rt.com/inland/45562-alle-gegen-trump-naive-linke/

Auch in Berlin rufen vermeintlich linke Organisationen zu Demonstrationen gegen die Amtseinführung des US-Präsidenten Donald Trump auf. Im RT-Interview erklärt der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes, Klaus Hartmann, wer dahinter die Fäden zieht.

Die Reaktionen des Establishments beiderseits des Atlantiks auf die Wahl von Donald Trump zum neuen US-Präsidenten reichen von Ratlosigkeit und Entsetzen bis zur offenen Kampfansage. Auch in Deutschland hat eine angebliche Friedenbewegung unter dem Namen “The Coalition” zum Tag der Inauguration Trumps zu einer Großdemo gegen den neuen US-Präsidenten in Berlin gerufen. Der Protest soll unter dem Motto “Nein zum weltweiten Trumpismus” gegen eine angebliche von Trump ausgehende Kriegsgefahr stattfinden.

Diese These erscheint Kritikern des Aufmarsches als durchaus zweifelhaft, da während des Wahlkampfs eher seine Gegenkandidatin Hillary Clinton für eine stärker auf Konfrontation setzende Politik eingetreten war. Über dies und mehr spricht RT Deutsch mit dem Bundesvorsitzenden des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann.

An Trump scheiden sich die Geister. Warum ist das so? Wie erklären Sie sich die massive Ablehnung, auf die Trump weiterhin in den USA, insbesondere auch beim dortigen Establishment trifft?

Schon im US-Wahlkampf zeigte sich eine beispiellose Konfrontation und Spaltung. Es war nicht anzunehmen, dass die Gräben nach der Wahl zugeschüttet und die Wunden über Nacht heilen würden. Es stellt sich die Frage nach den Ursachen der Konfrontation – und die dürfte darin liegen, dass diesmal tatsächlich zwei unterschiedliche Konzeptionen zu Wahl standen. Denn die letzten Präsidenten haben im Grunde genommen die gleiche Politik verfolgt: George Bush sen. (Republikaner), Bill Clinton (Demokrat), George W. Bush (Republikaner), Barack Obama (Demokrat).

Unabhängig ihrer Parteizugehörigkeit standen sie alle für den so genannten Neoliberalismus mit “Freihandel” und freiem Kapitalverkehr sowie dessen notfalls militärischer Durchsetzung. Ungehorsame Regierungen wurden weggeputscht oder weggebombt. Unter dem Mantel “humanitärer” Interventionen wurde die völkerrechtswidrige Politik des “Regime Changes” zu einem Hauptinstrument der internationalen Politik.

Zumindest seinen Ankündigungen zufolge will sich Trump von dieser Linie verabschieden: “Wir werden aufhören, zu versuchen, Regierungen zu stürzen”. Die Politik des “Interventionismus und des Chaos” werde zu einem Ende kommen. Auch seine Losung, Amerika wieder groß und stark zu machen, markiert diese Wende. Er setzt auf Milliardeninvestitionen zum Wiederaufbau der zerrütteten Infrastruktur, auf die Schaffung neuer Industriearbeitsplätze und zu diesem Zweck auf protektionistische Maßnahmen wie Importzölle. Damit vertragen sich “Freihandel” und freier Kapitalverkehr ebenso wenig wie die kostspieligen kriegerischen Mittel zur brachialen Durchsetzung der hegemonialen Strategie.

Welche Akteure sehen Sie hinter der Auseinandersetzung, und welche Folgen hat das für Trumps Präsidentschaft?

Wie beim Brexit stehen hinter beiden Konzepten die gegensätzlichen Interessen mächtiger Kapitalfraktionen, und das erklärt im Wesentlichen die Schärfe der Auseinandersetzung.

Der Militärisch-Industrielle Komplex, das global verflochtene Kapital, die Neocons und Ideologen des Neoliberalismus, die Regimechange-Fanatiker um Milliardär George Soros hatten alles auf eine Karte gesetzt: auf Hillary Clinton, als Garantin der Fortsetzung der bisherigen Politik. Deshalb sagten wir vorher: “Wer Hillary wählt, wählt den Krieg.” Die Wahlkampfspenden für Clinton, allein über 25 Millionen Dollar von Soros, waren, wie die Banker sagen würden, eine “verlorene Investition”. Deshalb wollen sie retten, was zu retten ist – indem sie Trump unter Druck setzen.

Deshalb sollen Trump und sein Wahlergebnis delegitimiert werden. Zu diesem Zweck wird weiter eine anti-russische Massenhysterie geschürt. Man kolportiert eine völlig unbewiesene Verschwörungstheorie über russische Hacker, die – vom russischen Präsidenten persönlich angewiesen – Trump zum Sieg verholfen haben. Deshalb soll Trump nun auch von den Angehörigen der eigenen republikanischen Kongressmehrheit, angeführt vom Scharfmacher McCain, nach Möglichkeit “eingemauert” und an die Leine gelegt werden. Deshalb tat Obama am Ende seiner Amtszeit auch nochmal alles, um die Konfrontation mit Russland weiter zu eskalieren: Die Sanktionen und Ausweisung von diplomatischem Personal ist noch vergleichsweise harmlos gegenüber dem militärischen Aufmarsch. Mehr als 4.000 Soldaten und über 230 Panzer wurden in den letzten Tagen, meist über deutschen Boden, zur “Abschreckung Russlands” transportiert. Dies alles soll seinem Nachfolger ein Umschalten auf Entspannung so schwer wie möglich machen.

Trumps Wahlsieg hat die Mainstream-Medien auch in Deutschland kalt erwischt, und die Reaktionen der Bundesregierung, bei der EU und im NATO-Hauptquartier sind eher frostig. Was treibt diese um?

Im Grunde ist es die gleiche Sorge: dass von Konfrontation auf Entspannung umgeschaltet werden könnte. Sie teilen Obamas Propaganda-Paranoia vor Russland. Deshalb verfallen die Transatlantiker in der EU und in Berlin in Hysterie. Die Kriegsministerin von der Leyen war “schockiert” – was man ihr glauben kann. Dem Trotz folgt der Größenwahn. Es war ein einmaliger Vorgang, dass Bundeskanzlerin Merkel dem gewählten US-Präsidenten die Zusammenarbeit nur “unter Bedingungen” anbot – nämlich dass er zu den “westlichen Werten” stehe. NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg warnte Trump vor “Alleingängen”.

Dass die NATO nach Trumps Worten obsolet sei, hat laut Außenminister Steinmeier nicht nur in Brüssel “für Verwunderung und Aufregung gesorgt”. Aber welcher Mensch bei klarem Verstand kann eine Organisation aus der Nachkriegszeit für zeitgemäß halten? Dabei ist Trumps Begründung, dass die NATO nichts gegen den Terrorismus getan habe, noch milde ausgedrückt. Sie hielt vielmehr dem IS-Terrorpaten Obama die Stange.

Der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschusses im Europaparlament, Elmar Brok (CDU), malt das Schreckgespenst einer “neuen Weltordnung unter Russlands Präsidenten Putin und dem neuen US-Präsidenten Trump” an die Wand.

Jetzt auf einmal hat Europa laut Merkel “sein Schicksal selbst in der Hand” – “Europa kann auch ohne die USA”, lautet die Botschaft. Bei Obamas Abschiedsbesuch in Berlin orakelten diverse Medien bereits über die Übergabe des Staffelstabes an die “neue Führerin der freien Welt”. Inzwischen haben die EU-Außenbeauftragte Frederica Mogherini und Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn die EU zur Supermacht ausgerufen. Merkel fordert, Europa müsse seinen politischen und militärischen Aktionsradius erheblich ausweiten. Zum Ziel dieser Reise meinte der Chef der Münchner Sicherheitskonferenz, Wolfgang Ischinger: Im Moment (!) sei eine Debatte über eine alternative nukleare Bewaffnung Deutschlands “ein politischer Fehler” – “auch, weil wir damit den Kritikern in Europa wie in Moskau ein Argument liefern würden, dass die Zentralmacht Deutschland jetzt in Europa nicht nur finanzpolitisch dominieren will, sondern entgegen allen Verträgen eine Mitkontrolle über Nuklearwaffen anstrebt”.

Noch vor Trumps Amtseinführung wird zu Demonstrationen aufgerufen, in Washington wie in Berlin. Was sollen die bewirken und wer demonstriert?

Auch linke TTIP-Gegner wollen gegen Trump demonstrieren, obwohl der auch gegen TTIP ist. Wie geht das? Etwa weil Trump aus den falschen Gründen dagegen ist?

Gegen US-Präsidenten und -Regierungen kann man immer demonstrieren, da wird man auch gute Gründe finden. Allerdings ist zu fragen, ob zu den Demonstrationen auch aufgerufen worden wäre, wenn die Kriegsverbrecherin Clinton die Wahl für sich entschieden hätte. Mit den aktuellen Demonstrationen wird auf einer Anti-Trump-Welle gesurft, der die Medien und Politiker einen Resonanzboden bereitgestellt haben.

Sie dienen objektiv der Delegitimierungsstrategie gegen Trump, die den positivsten Teil seiner angekündigten Außenpolitik stören soll, nämlich die Spannungen zu Russland abzubauen. Sie tun alles, um Trump wieder auf Linie der NATO, also auf Kriegskurs zu bringen.
Auch wenn es Teilnehmer gibt, die mit ehrbaren Zielen an dieser Demo teilnehmen werden, so dienen sie doch objektiv der Ablenkung vom wahnwitzigen Kriegskurs des Mainstreams. Der Berliner Aufruf spricht von einem weltweiten Zeichen, das man setzen wolle. Egal, welches Transparent Einzelne hochhalten: Die Chefmilitaristen der NATO werden alle Demonstranten des Tages als Unterstützer ihres Konfrontationskurses werten.

Ich sehe Trump weder als verdammungswürdig noch als Heilsbringer, wir werden ihn an seinen Taten erkennen. Für ein Urteil ist es jetzt zu früh.

In Berlin ruft eine “Coalition” – überwiegend trotzkistischer Provenienz – zum Protest auf, und sie bezieht sich auf Anti-Trump-Aktionen in Washington, dort veranstaltet von einem “American Friends Service Committee”. Dieses wiederum wird unmittelbar von Georg Soros und seinen Open Society Foundations finanziert, womit wir – anders als viele Demonstranten – den Auftraggeber kennen.

Das Freidenker-Projekt der USA hat dies in einer Montage zusammengefasst:

Milliardär und Globalisierer Soros als verborgene Hand hinter den Trump-Protesten entlarvt

Jetzt sind eher Demonstrationen nötig, um “gegen die Hinterlassenschaft von Obamas und Hillary Clintons erbarmungslosem Kriegsterrorismus zu mobilisieren, der den Tod von Millionen von Menschen und unermessliche Zerstörung hervorgerufen hat”, wie die Aachener Friedensinitiative schreibt. Demonstrationen sind notwendig, um Trump beim Wort zu nehmen, seinen Worten Taten folgen zu lassen.

In diesem Sinne hat das Bündnis “Raus aus der NATO – NATO raus!”, eine Allianz von 61 Gruppen und Organisationen der Friedensbewegung in Deutschland, im Januar 2017 aufgerufen:

• Seien wir wachsam gegen die manipulierten Proteste, die gegenwärtig von den bisher dominierenden Kräften des Krieges gegen den kommenden US-Präsidenten Donald Trump inszeniert werden.

• Lassen wir uns nicht ablenken vom Kampf gegen die kriegsbrandgefährlichen Hinterlassenschaften der scheidenden Obama-Administration.

• Engagieren wir uns verstärkt gegen die militärische Einkreisung Russlands und den jüngsten NATO-Panzeraufmarsch an seiner Westgrenze.

• Fordern wir noch nachdrücklicher die Beendigung der Sanktionen gegen Russland, die nur eins zum Ziel haben: die Verhinderung eines friedlichen, gleichberechtigten Miteinander der Völker des eurasischen Kontinents.

• Suchen wir noch engeren Kontakt mit den wachsenden Volkskräften, die den einseitigen Bruch ihrer Länder mit dem NATO-Kriegsbündnis wollen.

Herr Hartmann, vielen Dank für das Gespräch.

DFV auf Sputniknews

„Deutschland raus aus der Nato, Nato raus aus Deutschland“ – fordert der Deutsche Freidenker-Verband in seinem Aufruf an die Bundestagsabgeordneten. Der Appell ist eine Reaktion auf den Nato-Konfrontationskurs gegen Russland, wie der DFV-Vorstand erklärt.

Die Welt, Europa und nicht zuletzt Deutschland brauchen eine Umkehr in der internationalen Politik, heißt es im Offenen Brief des Deutschen Freidenker-Vereines. Unter dem Leitgedanken „Deutschland raus aus der Nato, Nato raus aus Deutschland“ wendet sich der Verein an die Abgeordneten etwa mit den Fragen, ob sie bereit seien, sich dafür einzusetzen, dass die Bundesrepublik Deutschland umgehend aus dem Nato-Vertrag ausscheidet bzw. dass die Bundesregierung die gegen Russland gerichteten Sanktionen unverzüglich aufhebt. Den am 25. August veröffentlichten Appell haben inzwischen schon 50 Organisationen und Initiativen aus der Friedensbewegung unterschrieben.

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12.9.2015 – Konferenz: Nützlicher Feind: Der „Faktor Islam“ in den Weltmachtstrategien des Westens.

Konferenz 12.9.2015 in Frankfurt am Main

Einladung zur Konferenz

Samstag, 12. September 2015, 10 Uhr

Saalbau Bockenheim,
Schwälmer Straße 28, 60486 Frankfurt a.M.

[ Weitere Veranstaltungsinformationen … (PDF-Dokument, ca. 460 KB)]

Ein Bundespräsident, für den „der Islam zu Deutschland gehört(e)“, musste gehen. Vor salafistischen Syrien-Rückkehrern wird gewarnt, obwohl die dort für NATO-Ziele kämpften. Gegen missliebige Regierungen sponsert der Westen islamische Terrororganisationen, die er anschließend zu bekämpfen vorgibt, Deutschland macht mit Saudi-Arabien milliardenschwere Rüstungsgeschäfte.

Wer die offizielle Version der Anschläge vom 11.09.2001 anzweifelt, wird als „Verschwörungstheoretiker“ diffamiert. Kritik am israelischen Kolonialismus wird als „neuer Antisemitismus“ denunziert. „Proamerikanisch“ und „israelsolidarisch“ sind gemeinsame Markenzeichen von Faschisten, Rassisten, evangelikalen Fundamentalisten und „Antideutschen“. Bürgerliche Freigeister und Atheisten geben ihre Rede vom „Islamfaschismus“ als „emanzipatorische Islamkritik“ aus.

Buchtitel wie die Sarrazins, Broders oder Ulfkottes erklimmen Bestsellerlisten. Soziale Proteste finden kein Gehör, ganz anders, wenn Demonstranten die Gefahr einer „Islamisierung“ beschwören. Mit der Inszenierung von „Pegida“ und „Anti-Pegida“ wird die Desorientierung, Spaltung und Paralysierung der Bevölkerung und Proteste eingeübt.

Die Weltmachtstrategien der imperialistischen Zentren gegenüber den arabisch-islamischen Ländern sind mit allen Aspekten zu analysieren, um die gewollte „Weltordnung“ in ihrer perversen Irrationalität und Gefährlichkeit zu delegitimieren. 12.9.2015 – Konferenz: Nützlicher Feind: Der „Faktor Islam“ in den Weltmachtstrategien des Westens. weiterlesen

Konferenz: 1914 / 2014 – Der "Westen" und Russland

konferenz der westen und russland 06092014

 

Öffentliche Wissenschaftliche Konferenz

1914 / 2014

Der “Westen” und Russland

Internationale Lage und geopolitische Spannungen –  vor Beginn des 1. Weltkrieges bis heute

6. September 2014, 10:30 Uhr

Rathaus Berlin Pankow, Ratssaal

Breitestr. 24a – 26, 13187 Berlin

~

In Zusammenarbeit mit

Tageszeitung junge Welt

Verlag 8. Mai GmbH

Ostdeutsches Kuratrorium von Verbänden (OKV) e.V.

Gesellschaft zum Schutz von Bürgerrecht und Menschenwürde (GBM) e.V.

Gesellschaft zur rechtlichen und humanitären Unterstützung (GRH) e.V.

Arbeiterfotografie – Forum für Engagierte Fotografie

Bündnis für soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde (BüSGM) e.V.

Konferenz: 1914 / 2014 – Der "Westen" und Russland weiterlesen

Der Aggressor heißt NATO

Das Dokument wurde am 25. Mai 2014 aktualisiert. Hinweis: Hier können Sie sich den folgenden Beitrag als PDF-Dokument (ca. 365 KB) herunterladen.

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Deutscher Freidenker-Verband zur Krise um die Ukraine:

Seit dem Staatsstreich in der Ukraine vom 22. Februar 2014 und insbesondere im Zuge der Entwicklungen auf der Schwarzmeerhalbinsel Krim hat in den USA, den NATO- und EU-Ländern eine politisch-mediale Kampagne Fahrt aufgenommen, die Russland und insbesondere den russischen Präsidenten Wladimir Putin hysterisch der rücksichtslosen Großmachtpolitik und des völkerrechtswidrigen „Landraubs“ bezichtigt. Seitens der führenden NATO-Regierungen wird die Eingliederung der Krim in die Russische Föderation als „völkerrechtswidrige Annexion“ gebrandmarkt.

Mit dieser Kampagne soll der tatsächliche Charakter der Krise um die Ukraine als eines anti-russischen Manövers verschleiert und weitere feindliche Akte gegenüber der Russischen Föderation psychologisch vorbereitet werden.
Zunächst muss es erstaunen, dass Länder, die bis heute eine Vielzahl von fortgesetzten Völkerrechtsbrüchen begehen, darunter der Überfall auf die Bundesrepublik Jugoslawien 1999, die Invasion Afghanistans 2001 und des Irak 2003, die Anerkennung der Eigenstaatlichkeit des Kosovo 2008, derart offensichtlich mit anderem Maß messen, wenn sie das Handeln Russlands beurteilen.

kas moskau

Dieselben, die uns weismachen wollen, dass deutsche Sicherheitsinteressen im weit entfernten Afghanistan verteidigt werden, sprechen Russland das Recht ab, seine unverkennbaren Sicherheitsinteressen in seiner unmittelbaren Nachbarschaft wahrzunehmen. Und das sogar angesichts des eklatanten Unterschieds, dass zur Verteidigung deutscher Interessen in Afghanistan schon mal ein Oberst Klein ein Massaker an über 100 Zivilisten befiehlt, während der Anschluss der Krim an die Russische Föderation ohne eine einzige gewalttätige Handlung seitens Russlands, im vollständigen Einvernehmen mit der großen Bevölkerungsmehrheit auf der Krim vonstatten ging.
Dieselben, die das Kosovo auf Grundlage einer einseitigen Unabhängigkeitserklärung der Provinzregierung gegen den Willen der legitimen serbischen Zentralregierung anerkannt haben, sprechen der Russischen Föderation das Recht ab, den durch ein Referendum mit für sich sprechendem Ergebnis geäußerten Wunsch der Krim-Bevölkerung auf Eingliederung nachzukommen, in einer Situation, in der eine legitime ukrainische Zentralregierung nicht existiert.

Souveränität der Ukraine durch NATO-inspirierten Putsch verletzt

Die Argumente, mit denen Russland Völkerrechtsbruch nachgewiesen werden soll, gehen abstrakt von der Prämisse aus, dass Russland aus heiterem Himmel ein Stück eines souveränen Staats abgetrennt hätte. Was dagegen wirklich in der Ukraine geschehen war: durch einen gewalttätigen Putsch wurde die rechtmäßig gebildete und international anerkannte Regierung in Kiew gestürzt. NATO-treue Kräfte unterstützten diesen Gewaltakt über verschiedene Kanäle. Der so genannte „Übergangs-Regierungschef“ Arsenij Jazenjuk ist ein notorischer NATO-Kollaborateur. Der Aggressor heißt NATO weiterlesen

Zum 15. Jahrestag der NATO-Aggression nach Belgrad

Freidenker-Reise

Liebe Freundinnen und Freunde,

anläßlich des 15. Jahrestages des Beginns des NATO-Überfalls auf Jugoslawien am 24. März 1999 findet in Belgrad am Wochenende des 22./23. März 2014 eine Konferenz des Belgrad Forum um den ehemaligen Außenminister Zivadin Jovanovic statt. Dort werden u.a. Klaus Hartmann und Cathrin Schütz sprechen.

Der Deutsche Freidenker-Verband und Mitglieder des Internationalen Komitees “Slobodan Milosevic” bieten Interessierten auf vielfachen Wunsch ein kleines Rahmenprogramm in Belgrad an. Wer also Zeit und Interesse hat, den Jahrestag dort zu begehen, kann sich der DFV-Gruppe anschließen.

  • An- und Abreise erfolgen individuell.
  • Die Unterbringung und Verpflegung erfolgen ebenfalls individuell.

Das vorläufige Rahmenprogramm (Änderungen vorbehalten)

Freitag, 21. März 2014 – Stadtführung; gemeinsames Abendessen

Samstag, 22. März 2014 – Konferenz Belgrade Forum for a World of Equals: “Global peace vs. global interventionism and imperialism”

Sonntag, 23. März 2014 – Fortsetzung Konferenz Belgrad Forum; gemeinsames Abendessen

Montag, 24. März 2014 – Kranzniederlegung zum Gedenken an die Opfer des NATO-Krieges; gemeinsames Abendessen

Dienstag, 25. März 2014 – weitere Informationen folgen

Weiterhin ist ein Treffen mit dem ehemaligen RTS-Chef Dragoljub Milanovic geplant (dies wird höchst wahrscheinlich im Rahmen eines Abendessens am Montag, 24. März 2014 stattfinden).

Für die Planung vor Ort wünschen wir uns möglichst frühzeitig eine kurze Vorabinformation, mit wievielen Personen Ihr plant am Programm teilzunehmen.

Kontakt: Cathrin Schütz, c.schuetz@freidenker.org

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9.11.2013 – Frankfurt am Main: Freidenkerkonferenz

Freidenkerkonferenz, Frankfurt am Main, 9.11.2013

Einladung zur Konferenz: “Realität und Ideologien ‹‹Heimat, Volk, Nationalstaat, Supranationalität, Nationalismus, Patriotismus, Internationalismus›› zwischen Fortschritt und Reaktion” – Samstag, 9. November 2013, 10 Uhr, Saalbau Bockenheim, Schwälmer Straße 28, 60486 Frankfurt a.M.

Weitere Information entnehmt bitte unserem pdfInformationsflyer (PDF-Dokument, ca. 130 KB) oder schreibt bitte an mailpostfach@freidenker.de oder mail dfv-frankfurt@freidenker.org