Archiv der Kategorie: DFV Frankfurt am Main

Der Freidenker Stammtisch in Frankfurt findet in der Regel immer am ersten MIttwoch des Monats im Keller des Frankfurter Restaurant Gundi, Leipziger Straße 85-87, statt.

Der nächste Stammtisch findet am 5. September 2018 statt.

Euer Ansprechpartner ist Sebastian Bahlo, erreichbar über E-Mail dfv-frankfurt@freidenker.org oder s.bahlo@freidenker.de

Freidenker Jahresabschluss 2018

am Freitag, 14.12.2018
um 18.00 Uhr (Saalöffnung 17.00 Uhr)
im Serbischen Kulturzentrum
Strahlenberger Str. 127, 2. OG, 63067 Offenbach-Kaiserlei

Anmeldungen bitte bis 1.12.18 an:
Monika Krotter-Hartmann
Schillstr. 7, 63067 Offenbach
mkh(at)freidenker.de

In diesem Jahr wird unsere Jahresabschlussfeier wieder in den Räumen des Serbischen Kulturzentrums stattfinden.
Wie alljährlich wollen wir mit einem kleinen Kulturprogramm die Gäste unterhalten, wobei die Teilnehmer des Abends gern eigene Beiträge einbringen können.
Wir freuen uns auf ein volles Haus und eine gelungene Jahresabschlussfeier.

Wer sich mit einem Beitrag zum Kulturprogramm beteiligen möchte, melde sich bitte bei einem der Vorstandsmitglieder, damit wir ihn in unser Programm aufnehmen können.
Wir bitten darum, die Beiträge entsprechend kurz zu halten, da Andere sich auch noch einbringen möchten.
Es gibt wie immer ein kaltes Buffet zu einem Preis von 10 €

Weltlauf
Hat man viel, so wird man bald
Noch viel mehr dazu bekommen.
Wer nur wenig hat, dem wird
Auch das Wenige genommen.
Wenn du aber gar nichts hast,
Ach, so lasse dich begraben –
Denn ein Recht zum Leben, Lump,
Haben nur die etwas haben.

Wir wünschen für den Jahreswechsel, Gesundheit und Wohlergehen und ein hoffentlich friedliches Jahr 2019

Erntedankfest 2018

4. November 2018, 11.00 Uhr
Bürgerhaus Dornbusch, Raum 3
Eschersheimer Landstraße 248
60320 Frankfurt am Main

Die ausreichende Versorgung der Menschheit mit Nahrung ist nicht selbstverständlich. Dieses alte Bewusstsein kommt in den religiösen Erntedankriten zum Ausdruck. Die Freidenker danken auch: Nicht Gott, sondern dem Menschen, der die technischen Voraussetzungen zur Beseitigung des Hungers bereits geschaffen hat und noch erweitert. Doch es ist nicht nur zu danken. Das kapitalistische Wirtschaftssystem verkehrt den Zweck aller Produktivitätssteigerungen in sein Gegenteil; je mehr Nahrung in einer Arbeitsstunde produziert werden kann, desto mehr Hungernde auf der Welt. Wie das geht? Wir wollen darüber sprechen, in feierlichem Rahmen, kulturell und kulinarisch bereichert.

Kritik der Migration – Lesung am 31. Oktober in Mörfelden Walldorf


Mittwoch, 31. Oktober 2018, 19.30 Uhr
im Bürgertreff im Bürgerhaus Mörfelden,
Westendstraße 60, Mörfelden-Walldorf

Der Autor und Verleger Hannes Hofbauer aus Wien liest aus seinem aktuellen Buch “Kritik der Migration”.
Der Einladungsflyer kann hier heruntergeladen werden.

Wer profitiert und wer verliert?
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen?
Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen?

Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld.
Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen.
Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen.
Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht.
Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.

Kritik der Migration – Lesung am 1. November in Frankfurt

Donnerstag, 1. November 2018, 18.30 Uhr
Bürgerhaus Gutleut,
Rottweiler Straße 32,
60327 Frankfurt am Main

Der Autor und Verleger Hannes Hofbauer aus Wien liest aus seinem aktuellen Buch “Kritik der Migration”.
Der Einladungsflyer kann hier heruntergeladen werden.

Wer profitiert und wer verliert?
Ist Migration grundsätzlich zu bejahen?
Oder ist sie nicht vielmehr ein wichtiger Bestandteil von Ausbeutungsstrukturen?

Die Näherin in einer bengalischen Bekleidungsfabrik erfüllt jedenfalls vergleichbare Funktionen im weltweiten Konkurrenzkampf wie der aus Asien nach Europa gekommene Migrant. Beide sind gezwungen, ihre Arbeitskraft extrem billig auf den Markt zu werfen. Doch während sich die Öffentlichkeit darüber einig ist, Weltmarktfabriken in Billiglohnländern zu kritisieren, umgibt den Import billiger ArbeiterInnen in die Zentren der Weltwirtschaft ein Mythos von Mobilität, die als fortschrittlich gilt. Das sozial, regional und kulturell zerstörerische Potenzial der Migration in den Herkunfts- und Zielländern gerät damit aus dem Blickfeld.
Hannes Hofbauer gibt einen historischen Überblick über die großen Wanderungsbewegungen und ruft die Ursachen dafür in Erinnerung, die von Umweltkatastrophen über Kriege bis zu Krisen reichen, von denen die allermeisten menschlichen Eingriffen geschuldet sind. So zeichnen allein von westlichen Allianzen geführte Kriege für Millionen entwurzelte Menschen verantwortlich, die ebenso ihrer Lebensgrundlagen beraubt sind wie jene, die von ihrem Land vertrieben werden. Diesen Verwerfungen ist es geschuldet, dass ganze Generationen junger Menschen im globalen Süden, aber auch im Osten Europas ihre persönliche Zukunft in der Emigration sehen.
Mit der Massenmigration aus der Peripherie werden die Folgen der weltweiten Ungleichheit nun auch in den europäischen Zentralräumen – negativ – spürbar. Deregulierungen am Arbeits- und Wohnungsmarkt erreichen neue Dimensionen.
Eine politische Antwort darauf scheint nur die Rechte zu haben, indem sie statt einer notwendigen Kritik an der Migration die Migranten zu Sündenböcken macht.
Die Linke hingegen sträubt sich, den strukturell zerstörerischen Charakter von Wanderungsbewegungen zu erkennen. Eine Kritik am Wesen der Migration und ihren Triebkräften sowie eine klare Benennung ihrer Opfer und Profiteure ist überfällig.

Jugendfeier 2018

 

am 10. Mai um 11:00 Uhr (Einlass ab 10:30 Uhr)


SAALBAU Bornheim

Arnsburger Str. 24
60385 Frankfurt am Main

mit Yvonne Vogel, Erich Schaffner und Georg Klemp

Interview mit Sebastian Bahlo und Klaus Hartmann

Festrede: Alfred Arndt

 

Angst und Zweifel

Zweifel nicht

an dem

der dir sagt

er hat Angst

aber hab Angst

vor dem

der dir sagt

er kennt

keinen Zweifel

Erich Fried