Die Welt und der Rest – Klaus Hartmann bei Dr. Seltsam

Folgender Beitrag wurde übernommen von der Neuen Rheinischen Zeitung:

Antimarxistischer “Internationalismus” ist eine ebenso perverse Denke bzw. Begriffsentwendung wie das Kriegführen für den Frieden (auch als “Fucking for Virginity” bezeichnet). Die Altkriegslasten verdankt “die Welt” jüngst dem Duo Obama/Clinton. Der 45. Präsident der USA Donald Trump erhält keine Vorschußlorbeeren – im Gegenteil. Sein Milliardärskollege (Klaus Hartmann: der Philanthrop) George Soros, der eine Armada sozialer Akteure finanziert, so auch das „American Friends Service Committee“ AFSC, das zu Anti-Trump-Protesten, einer CHALLENGING TRUMPISM CONFERENCE – JAN. 22″ in Washington aufruft, basiert auf einer 100prozentigen Soros-Finanzierung (http://www.discoverthenetworks.org/viewSubCategory.asp?id=1237). Die in Deutschland aufrufenden Anti-Trump-Akteure berufen sich direkt auf Joseph Gerson, den “Director of AFSC’s Peace and Economic Security Program”. Im Gespräch mit Dr. Seltsam bleibt der Vorsitzende des Deutschen Freidenker-Verbandes Klaus Hartmann – wie gewohnt – nicht an der Oberfläche. Spannende Reality-Unterhaltung, (ausschnittweise) konzentriert auf die interatlantischen Beziehungen. Gewürzt mit einer Portion Satire!

Die Zerstörung der Vernunft im gegenwärtigen Schulsystem

Referent: Dr. Gerhard Steinl (Frankfurt)
Thema: Die Zerstörung der Vernunft im gegenwärtigen Schulsystem

Am Samstag, den 04.02.2017, von 11:00-15:30 Uhr

Offenbach am Main, Volkshochschule, Berliner Str. 77

Kurs-Nr: G1408, Gebühr: 9,00 EUR und 7,00 EUR ermäßigt

Was ist im gegenwärtigen Schulsystem aus dem Vernunftanspruch des emanzipatorischen Bürgertums im ausgehenden 18. Jahrhundert geworden? Dazu soll die Schulgeschichte seit den preußischen Reformen bis heute genauer beleuchtet werden. Ausgehend von den Überlegungen Kants und dessen didaktischer Übersetzungen seitens der Brüder Snell (in Nassau) und Karl Jachmanns (im Conradinum zu Jenkau bei Danzig) wird die Entsorgung Kants über den Herbartianismus des 19. Jahrhunderts behandelt, ebenso die entsprechenden Schulreformen des deutschen Imperialismus, die Rücknahme der Weimarer Schulkonferenz von 1920 durch das NS-Regime, die Restauration in den 1950er Jahren und die überaus erfolgreichen Versuche der in beinahe allen Parteien wirkendenen Neokons, die in den 1970er Jahren erfolgten Schulreformen zurückzunehmen.

Anhand einiger exemplarischer Unterrichtseinheiten (namentlich der Fächer Ethik und Politische Wissenschaften) soll mit konkreten Beispielen die gegenwärtig stattfindende Zerstörung der Vernunft nachgewiesen werden. Dabei wollen wir uns nicht auf die Bilanzierung von Fehlern beschränken, sondern anhand der originär Marx’schen Ideologiekritik die Ursachen in den gesellschaftlichen Bedingungen reflektieren.

Überlegungen über die Forderungen zu einer fortschrittlichen Schulpolitik sollen die Veranstaltung abschließen.

Anmeldung erbeten:

VHS-Offenbach, Berliner Str. 77, Kurs G 1408

Monika Krotter-Hartmann, Schillstr. 7, 63067 Offenbach mkh@freidenker.de

Erich Schaffner spielt „Die letzten Tage der Menschheit“ von Karl Kraus

Am 5. September findet die nächste gemeinsame Kulturveranstaltung der Freidenker gemeinsam mit dem Heinrich-Hein-Club Offenbach statt.

Karl Kraus sagte über sein zwischen 1915 und 1922 entstandenes Dramenstück: „Theatergänger vermöchten ihm nicht standzuhalten“. Tatsächlich hätte auch der enthusiastischste Theatergänger vor 200 Szenen und 500 Schauspielern kapituliert, Erich Schaffners Bühnenversion amüsiert dagegen seine Zuschauer.

Auf 30 Szenen gekürzt, versteht es der Schauspieler das vom Ersten Weltkrieg handelnde Werk von Karl Kraus mit seiner ganzen Ironie und Bitterkeit auf der Bühne darzustellen, was bei der thematisierten Unmenschlichkeit und Absurdität des Krieges eine Herausforderung ist. Nicht zuletzt durch seine musikalischen Einlagen versteht es Erich Schaffner Gesellschaftskritik amüsant zu päsentieren und auch den nicht so standhaften Theatergast von seiner Kunst zu überzeugen.erich

Der faszinierende Schauspieler wechselt Kostüme, singt Soldaten- und Arbeiterlieder, trötet Marschlieder, ändert in seiner Stimmfarbe und Mimik seine Rollen, wenn er einen Wiener, einen Berliner oder auch eine Frauenrolle spricht.

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Interview mit Konstantin Wecker

Anfang August trafen sich der stellvertretende Landesvorsitzende Norbert Müller und Konstantin Wecker. Sie sprachen über das politische Lied und auch über den Linken Liedersommer.

Die Aufzeichnung wurde mit Bildern der vergangenen Veranstaltungen versehen. Viel Spaß beim zuhören (ca. 15 Minuten)

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Die Vorbereitungen zum Linken Liedersommer 2017 haben begonnen

liedersommer2017Letzte Woche trafen wir uns an der Mosel zur Vorbereitung des nächsten Linken Liedersommer. Zur Info schon mal jetzt soviel:
Der Schwerpunkt wird sein „100 Jahre Oktoberrevolution“ und „Die Entwicklung des Arbeiterliedes“. Beides sind von mir nur erfundene Arbeitstitel. Aber sie spiegeln bereits die inhaltlichen Themen, mit denen wir uns beschäftigen wollen.

 

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Sowjetdemokratie und Stalin – Video zur Veranstaltung

War es der „Stalinismus“, der den Sozialismus in der UdSSR deformierte und folglich später zu ihrem Untergang führte? Oder befand sich die Sowjetunion in der Stalin-Ära auf einem erfolgreichen den Kommunismus anstrebenden Entwicklungsweg, von dem Stalins Nachfolgern abwichen und so letztlich die Wiederherstellung kapita­listischer Verhältnisse vorbereiteten? In dieser für sozialistische Politik heute wichtigen Frage herrscht alles andere als Einigkeit. Gefragt sind mithin nicht ideologische Glaubensbekenntnisse sondern das Anerkennen geschichtlicher Tatsachen.
Heute sind die sowjetischen Archive zugänglich, wenn auch noch nicht vollständig und nur für bestimmte Forscher. Aber mittlerweile liegen Forschungsergebnisse vor, die das vom Kalten Krieg geprägte Bild der Stalin-Zeit als durchgängig unhaltbar erscheinen lassen, und zwar gerade meist auch bei Autoren, die dem Bolschewismus nicht unbedingt freundlich gesonnenen, bzw. ausgesprochen antikommunistisch sind.
Kürzlich erschien von Michael Kubi die Schrift „Die Sowjetdemokratie und Stalin – Theorie und Praxis in der Sowjetunion 1917 – 1953“. Darin hat der Autor eine eindrucksvolle Fülle alter und neuerer Literatur ausgewertet. Anhang vieler Beispielen und im ständigen Ver­gleich mit der parlamentarischen Variante der bürgerlichen Herrschaft zeigt er: “…der Sozialismus erforderte die aktive, schöpferische, gesellschaftliche Teilnahme der Werktätigen an der Produktion und der Organisation der Gesellschaft.“ Er kommt zu dem Schluss: „Diese Diktatur der Arbeiterklasse ist somit die demokratischte Form der Machtausübung, die es jemals in der Geschichte der Menschheit gab.“

Michael Kubi hat am 19.9.2015 in Köln und am 20.11.2015 in Bochum Vorträge zu seinem seinen Buch gehalten. Das Video zum Vortag in Bochum kann nachstehend angesehen werden. Das Buch kann hier bestellt werden bzw. hier als PDF herunter geladen werden.