Kirchengedenken an die Opfer ohne Erwähnung der eigenen Täterschaft?

Wir veröffentlichen hier nun eine Erklärung unseres Genossen Alfred J. Arndt auf die Einladung der Margit-Horváth-Stiftung in Mörfelden. Liebe Stiftung, Der Einladung zur Gedenkveranstaltung für die deportierten Mörfelder Juden bin ich heute nicht gefolgt. Warum? Ich wollte einen Eklat vermeiden, der dem öffentlichen Ansehen der Stiftung geschadet hätte. Die Kirchen, besonders die evangelische, hatten zur Zeit des Faschismus in Deutschland nichts besseres zu tun, als sich bei den Nazis anzubiedern und sie kräftig zu unterstützen. Die kleine Auswahl von Fotos

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125 Jahre Wilhelm Hammann – Freidenker-Gedenken an seinem Grab 25.02.2022

Im Gedenken an den Widerstandskämpfer, Kommunist und Freidenker Wilhelm Hammann besuchten wir an seinem 125 Geburtstag sein Grab auf dem Friedhof in Groß-Gerau und legten dort ein Blumengebinde nieder. Da das Ordnungsamt der Gedenkfeier der DKP untersagt hatte, Fahnen mitzubringen, Flyer zu verteilen, Lieder zu singen (!), zogen wir unsere Gedenkstunde zeitlich vor und nahmen uns die Freiheit so aufzutreten, wie wir es für angemessen hielten:   Auszug: „Ein besonderes Kapitel in unserer hessischen Schule bilden die Fragen, die die

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Zur Demonstration in Offenbach am 22.01.2022

Erklärung des Offenbacher FreidenkerverbandesDer Vorstand des Kreisverbandes Offenbach am Main des Deutschen Freidenker–Verbandes hat sich am 18.01.2022 mit dem Aufruf zum „Großen Marsch für Frieden und Zusammenhalt“ am 22.01.2022 in Offenbach befasst, der offenbar seit Tagen in verschiedenen mehr oder weniger sozialen Medien kursiert. Die Offenbacher Freidenker nehmen mit Verwunderung zur Kenntnis, dass unter den Veranstaltern an erster Stelle „Freidenker Offenbach“ stehen. Keine Mitgliederversammlung und kein Gremium des Verbandes hatten sich bisher mit dem Aufruf beschäftigt und auch einen Beschluss

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Vernünftiges Denken gegen Kriegshetze und Bewusstseinssteuerung

übernommen aus der UZ vom 30. Juli 2021 Der Diplom-Mathematiker Sebastian Bahlo wurde auf dem Verbandstag des Deutschen Freidenker-Verbandes Ende Juni dieses Jahres zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Klaus Hartmann ab, der nach 33 Jahren im Amt nicht mehr antrat. Anhand dreier umfangreicher Anträge bestimmte der Verbandstag die Ausrichtung der Organisation für die kommenden Jahre. UZ: Sebastian, was hat dich motiviert, für den Vorsitz der Freidenker zu kandidieren? Sebastian Bahlo: Der Name Freidenker war früher eine Selbstbezeichnung für Atheisten.

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zum 8. und 9. Mai 2021 – Befreiung von Faschismus und Krieg – Aktionen im Rhein-Main Gebiet

Alle Demokraten feiern am 8. Mai die Befreiung von Faschismus und Krieg und am 9. Mai den Tag des Sieges. Wir feiern das Ende des Nazi-Regimes. Es bedeutete für Zehntausende Menschen in den Gefängnissen und Konzentrationslagern die Rettung vor der sicheren Vernichtung. Wir unterstützen die Forderung der Ausch­witzüberlebenden Esther Bejarano, den 8. Mai endlich zum Feiertag in Deutschland zu machen. Wir danken allen, die für die Befreiung vom deutschen Faschismus gekämpft haben und gedenken aller, die unterdrückt, eingesperrt und ermordet

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